Mit einem Gehäuseöffner kannst du den verschraubten Boden selbst lösen, wenn die Batterie einer einfacheren Uhr gewechselt werden muss. Die beiden Stifte des Werkzeugs werden in zwei gegenüberliegende Kerben des Gehäusebodens gesetzt. Mit dem gerändelten Einstellrad stellst du den Abstand zwischen den Stiften von 13 bis 56 mm ein.
Der Gehäuseöffner passt zu vielen handelsüblichen Uhren mit verschraubtem Gehäuseboden und mindestens zwei Kerben. Er ist nicht für eingepresste oder aufgedrückte Gehäuseböden vorgesehen. Das Werkzeug funktioniert am besten, wenn die Stifte sicher greifen und der Boden nicht sehr fest sitzt.
- Lege die Uhr mit dem Glas nach unten auf eine weiche und feste Unterlage.
- Drehe am Einstellrad, bis die Stifte in zwei gegenüberliegende Kerben passen.
- Prüfe, ob beide Stifte sicher sitzen, und halte das Werkzeug gerade über den Gehäuseboden.
- Drücke das Werkzeug gleichmäßig nach unten und drehe es vorsichtig gegen den Uhrzeigersinn, bis sich der Boden löst. Schraube ihn anschließend von Hand ab.
- Schraube den Gehäuseboden nach dem Batteriewechsel zunächst von Hand im Uhrzeigersinn auf. Ziehe ihn anschließend vorsichtig mit dem Werkzeug fest.
Wenn sich das Werkzeug zu verbiegen beginnt oder die Stifte aus den Kerben rutschen, sitzt der Gehäuseboden wahrscheinlich zu fest. Höre dann auf, anstatt mehr Kraft aufzuwenden, da sonst das Werkzeug oder die Uhr beschädigt werden kann.
Für wertvolle oder druckgeprüfte Uhren empfehlen wir einen Uhrmacher. Ein geschlossenes Metallarmband kann den Arbeitsraum ebenfalls einschränken. Wenn es die Konstruktion erlaubt, kannst du das Armband zunächst mit einem Federstegwerkzeug vom Gehäuse lösen. So lässt sich der Gehäuseöffner leichter gerade halten.





















Sehr gut